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Für Kinder bis Senioren
Nur für Kleinkinder

Steht für Reinheit, Unwissenheit, Leere. Der Beginn.

Basis, Erde – der Schüler kennt, beherrscht erste Basistechniken, erste Ackerfurchen für die Saat werden gezogen.

Basis für den Ausbau der Grundtechniken ist vorhanden, viel Training ist angesagt.

Fruchtbare Erde, die ersten Samen sind gesät und es zeigt sich das erste Grün aus den Samen.

Erste Früchte, der Schüler zeigt erstes, detailliertes Wissen über einzelne Techniken.

Alles ist auf Wachstum gerichtet, die körperliche Fitness nimmt erkennbar zu.

Wasser, Himmel – Blau steht für die Fähigkeit, Bewegungen ohne Nachdenken ausführen zu können, für den symbolischen Bewegungsfluss, für die Sicht auf wesentliche Dinge in der Umgebung.

Noch existieren Gegensätze – Wasser und Feuer. Feuer soll Übermacht gewinnen, das Wasser verdampfen.

Der Schüler ist reines Feuer, symbolisiert Gefahr – der Schüler wird zur Waffe, muss sich seiner Macht bewusst werden.

Das schwarze Rohmaterial für das Schwert wird in die rote Glut gelegt, der Schüler perfektioniert sein Wissen und sein Können – macht sich bereit Meister zu werden.

Der Kindermeistergrad: Der erste Meilenstein für junge Kampfsportler auf ihrem Weg.

Fortgeschrittener Juniorgrad: Symbolisiert wachsende Verantwortung und technische Präzision.

Höchster Juniorgrad: Die Vorbereitung auf den Übergang zum Erwachsenen-Meistergrad.

Der Schüler ist jetzt Meister, das Schwert ist grob geschmiedet. Aber er beginnt wieder auf der untersten Meisterstufe. Nach zwei weiteren Jahren kann er zur nächsten Prüfung antreten.

Das Schwert wird geschliffen, erhält Härte und Schärfe. Der Meister arbeitet nun drei weitere Jahre an sich, seinem Wissen, Können und Persönlichkeit.

Die scharfe Waffe erhält nun Verzierungen auf Klinge und Griff. Vier Jahre bis zur nächsten Prüfung.

Der Meister hat die Prüfung zum "technischen Meister" geschafft und findet seinen individuellen Stil.

Das Schwert ist gehärtet, geschliffen und verziert – ein Unikat! Der erste Großmeister-Grad ist erreicht.
Das System der Gürtelgrade bei YU Taekwondo ist weit mehr als eine bloße Einteilung nach Können. Es ist ein pädagogisches Meisterwerk, das körperliche Entwicklung mit geistiger Reife verknüpft. Wer die Hierarchie der Farben verstehen will, muss den Blick hinter die rein sportliche Leistung werfen.
Im Taekwondo symbolisiert die Graduierung den persönlichen Reifeprozess. Während in westlichen Sportarten oft nur der Sieg zählt, liegt der Fokus hier auf dem "Do" – dem Weg. Jeder neue Gürtel ist ein Meilenstein auf einer lebenslangen Reise zur Selbstperfektion.
Das System teilt den Weg eines Kampfkünstlers in zwei Welten:
Die Schülerphase (Kup): Hier geht es primär um die Aufnahme von Wissen. Der Schüler ist ein Suchender, der Techniken erlernt, seinen Körper stählt und die Verhaltensregeln (Etikette) verinnerlicht. Es ist eine Phase des Wachstums, geprägt von Neugier und dem Aufbau eines soliden Fundaments.
Die Meisterschaft (Dan): Mit dem Erreichen des schwarzen Gürtels ändert sich die Perspektive. Der Träger eines Dan-Grades wird vom "Lernenden" zum "Wissenden", der nun die Verantwortung trägt, die Kunst zu bewahren und weiterzugeben. Interessanterweise bedeutet das Erreichen des 1. Dans im koreanischen Verständnis nicht das Ende der Ausbildung, sondern den Moment, in dem der Schüler die Grundlagen so weit beherrscht, dass er nun wirklich mit dem Studium der Kampfkunst beginnen kann.
Um eine neue Graduierung zu erreichen, muss ein Taekwondoin in der Regel vier Säulen der Ausbildung meistern.
Poomsae oder Tul (Formenlauf): Ein festgelegter Kampf gegen imaginäre Gegner. Hier werden Präzision, Gleichgewicht und Atemtechnik bewertet.
Hosinsul (Selbstverteidigung): Die Anwendung der Techniken in realistischen Szenarien, oft gegen Griffe oder Angriffe mit Waffen.
Kyorugi (Zweikampf): Der sportliche Vergleich, bei dem Distanzgefühl, Schnelligkeit und taktisches Verständnis im Vordergrund stehen.
Kyokpa (Bruchtest): Die Demonstration von Präzision und mentaler Kraft, indem Holzbretter oder andere Materialien durchschlagen werden.
Wichtig: Je höher der Grad, desto gewichtiger wird die theoretische Prüfung. Wissen über die Geschichte des Taekwondo, die Bedeutung der koreanischen Begriffe und die philosophischen Hintergründe sind für fortgeschrittene Grade unerlässlich.
Es ist wichtig zu verstehen, dass Taekwondo weltweit in verschiedenen Verbänden organisiert ist, was Auswirkungen auf die Graduierung hat. Die zwei größten Strömungen sind: World Taekwondo (WT), bekannt durch den olympischen Stil, und die International Taekwon-Do Federation (ITF), dieser Stil gilt oft als traditioneller und betont stärker die Kraftentfaltung und die ursprünglichen Techniken des Gründers General Choi Hong-hi. Obwohl sich die Farben und die Anzahl der Kup-Grade zwischen diesen Verbänden leicht unterscheiden können, bleibt die Kernphilosophie – der Weg vom "Weißen" (Unschuld) zum "Schwarzen" (Meisterschaft) – überall identisch.
Das Graduierungssystem ist ein psychologischer Anker. In einer Welt, in der wir oft auf sofortige Belohnung konditioniert sind, lehrt das Taekwondo-System Geduld. Zwischen den Prüfungen liegen Monate, bei höheren Dan-Graden sogar Jahre des harten Trainings. Dieser Prozess fördert:
Resilienz: Man lernt, mit Rückschlägen und Plateaus im Training umzugehen.
Respekt: Das Grüßen gegenüber Höhergestellten (Senioren) fördert eine Kultur der Wertschätzung.
Selbstdisziplin: Der Gürtel ist ein sichtbares Zeichen für die Zeit und Energie, die man in sich selbst investiert hat.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gürtelgrade im Taekwondo die äußere Form einer inneren Wandlung sind. Ein Schwarzgurt ist lediglich ein Weißgurt, der niemals aufgegeben hat. Wer dieses System durchläuft, entwickelt nicht nur einen fitten Körper, sondern einen wachen Geist und einen starken Charakter.
Ob du nun am Anfang deines 10. Kups stehst oder die Perfektion eines hohen Dans anstrebst: Jeder Knoten in deinem Gürtel erinnert dich daran, dass der Weg das eigentliche Ziel ist.
„An YU Taekwondo finde ich die Hyongs, Kicks & Liegestütze am besten.” – Maximilian Erhart
„Im Training kann ich mich so richtig austoben und auspowern. Es macht mir einfach Spaß!” – Ermuun Bat
„Durch YU Taekwondo bin ich selbstbewusster und weiß, dass ich mich im Notfall verteidigen kann.” – Julian Sindric
„YU Taekwondo ist zu 100% erfüllend! Mir gefällt die Vielfalt der Angebote, von Events über Workshops und Trainingseinheiten bis zu Camps.” – Dario Djordjevic
„Man soll sich Zeit nehmen für Bewegung. Sonst muss man sich noch mehr Zeit nehmen für die Krankheiten, die folgen können.” – Angelika Schäfer
„Leonard trainiert YU Taekwondo, seitdem er 4 Jahre alt ist. Bei ihm schaut es so einfach aus – ein Vorbild für mich! – Lara & Leonard Lammer
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